Werbung: Die meisten Nebenbestimmungen rechtmäßig
Auch auf die Frage, ob Google Werbeanzeigen bereits
Die Zukunft der Glücksspielbranche
„Die massive Werbung für illegale Online-Casinos treibt die Menschen seit der Schließung der Spielhallen in illegale Angebote im Internet“, sagte Georg Stecker, Vorstandssprecher des Verbandes Deutsche Automatenwirtschaft. Der Schwarzmarkt wachse, weil die Spielhallen ihren gesetzlichen Auftrag nicht erfüllen könnten, das natürliche Spielbedürfnis in geordnete und legale Bahnen zu lenken. Spielhallen sollten deshalb sobald wie möglich wieder geöffnet werden. Werbung für das illegale Onlinespiel sei gerade in der Krise „dreist und verantwortungslos“. Der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) betonte, Onlinepoker und Onlinecasino seien mit Ausnahme von Schleswig-Holstein vorerst weiterhin illegal in Deutschland.
Änderung von Zahlungsdaten
Mit Blick auch auf viele Lotto-Annahmestellen, die wegen der Pandemie bis zum vergangenen Wochenende längere Zeit geschlossen waren, teilte die Organisation mit, es sei wichtig, Lotto auf verschiedenen Wegen anzubieten. „Die Tippabgabe im Internet erhält weiterhin eine enorme Wichtigkeit und hier steht insbesondere die mobile Tippabgabe im Fokus“, hieß es bei der im Lotto- und Totoblock derzeit federführenden Lottogesellschaft Rheinland-Pfalz in Koblenz. Der Glücksspielforscher Tilmann Becker von der Universität Hohenheim sagte: „Es ist zu vermuten, dass die derzeitige sehr gute Gelegenheit, neue Kunden zu gewinnen, von den Anbietern illegaler Glücksspiele genutzt wird, um mehr Werbung zu schalten. Spielhallen und Gaststätten sind geschlossen und die Menschen verbringen viel Zeit zu Hause.“ Außerdem fänden derzeit kaum Sportereignisse statt, auf die gewettet werden könne. In der Regel werde das Geld nicht bei den Sportwetten, bei denen es eine scharfe Preiskonkurrenz gebe, sondern beim virtuellen Automatenspiel verdient.
Missbrauch persönlicher Daten
Als Gegenmaßnahme wäre es sinnvoll, gegen die Werbung der außerhalb Schleswig-Holsteins illegalen Anbieter vorzugehen. Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. Anmelden und Kommentar schreibenBitte beachten Sie unsere Richtlinien. Ein gefälschter Nachrichtenbeitrag der "Welt" wurde als Werbung bei Youtube ausgespielt Beworben wurden Casino-Apps, die mittlerweile aus App- und Playstore entfernt wurden und mit der Werbung wohl gegen deutsches Recht verstoßen haben Google ist laut eigener Aussage wegen der Werbeclips aktiv geworden. vor der Veröffentlichung prüfe, ging das Unternehmen nicht ein.
Casino-Werbespots sind nicht überall in Deutschland verboten
Irreführende Werbung sei nicht erlaubt und werde gelöscht. Außerdem gebe es spezielle Regeln für das Bewerben von Glücksspiel, wobei sich Google an den jeweiligen Länderbestimmungen, in Deutschland am Glücksspielstaatsvertrag, orientiert. Dass viel Werbung, die über Google geschaltet wird, gegen die Richtlinien verstößt, zeigen die konzerneigenen Zahlen. 2021 löschte Google demnach 3,4 Milliarden Werbeanzeigen und sperrte 5,6 Millionen Werbekunden. Wie viel davon auf Youtube entfiel, geht aus dem Google-Report nicht hervor. Werbung auf Youtube kann vom User über einen Klick auf die drei Punkte neben dem Video und anschließend über das Feld "Warum sehe ich
- Diskussion über ein vollständiges Werbeverbot für Glücksspiel
- Forderungen nach schärferen Regularien aus Politik und Suchthilfe
- Selbstverpflichtungen der Anbieterverbände wie der DSWV
- Monitoring und Ahndung von Verstößen durch die Landesmedienanstalten
diese Werbung?" Der Axel-Springer-Konzern, zu dem "Welt" gehört, beantwortet Fragen zum konkreten
Unerlaubtes Glücksspiel: Informationen, Vollzugsinstrumente und Erfolge der GGL
Das Videomaterial stammt aus einem Video der Influencerin von Anfang April 2022. Auch die anderen Videoausschnitte scheinen aus anderen Videos kopiert worden zu sein. Dass mit einem gefälschten Nachrichtenbeitrag Werbung gemacht wird, ist für den Kommunikationswissenschaftler Michael Harnischmacher von der Universität Passau ein neues Phänomen. "Hier wird die Marke 'Welt' dafür benutzt, den Anstrich von Seriosität zu geben", sagt Harnischmacher im Gespräch mit dem #Faktenfuchs. Man wisse aus der Forschung zu Medienvertrauen, dass gerade die seriösen Medienmarken in Deutschland ein hohes Ansehen genießen, insbesondere auch bei jungen Menschen, die hier Zielgruppe zu sein scheinen, sagt Harnischmacher.
Online-Glücksspiel-Werbung: Diese Inhalte sind verboten
"Das wird hier natürlich klar instrumentalisiert, indem ich einer gefälschten Werbebotschaft das Gewand eines seriösen Nachrichtenbeitrags gebe." Dass der Werbeclip in den vergangenen Wochen vielen Usern im Netz angezeigt wurde, lässt sich an den Statistiken von Google Trends ablesen. Google Trends gibt an, wie häufig nach einem bestimmten Begriff bei Google gesucht wird oder wurde. Der Suchbegriff "Michelle Denker" wurde demnach insbesondere Anfang September häufig ins Google-Suchfeld eingegeben. Häufig wurde die Suchanfrage nach dem Namen auch noch um "Stuttgart" und "42 Millionen" ergänzt, also um Informationen, die in Zusammenhang mit dem Namen in dem Werbeclip genannt werden. Ob die Werbung neben Youtube auch auf anderen Plattformen zu sehen war, ist dem #Faktenfuchs nicht bekannt.
Du willst etwas bewirken?
Dass es bereits über das gesamte vergangene Jahr entsprechende Suchanfragen bei Google gab, legt nahe, dass derartige Werbeclips mit der gleichen Synchronisation in der Vergangenheit bereits kursierten. Die in den vergangenen Wochen in den Clips beworbenen Apps wurden - zumindest bis vor Kurzem - auf den App-Plattformen von Apple und Google zum Download angeboten. Dabei handelte es sich offensichtlich um Casino-Apps. Seit Ende September sind die Apps in den Stores cas online casino schweiz ohne einzahlung von Apple und Google nicht mehr verfügbar. Dass es sich bei den beworbenen Casino-Apps um mutmaßlich betrügerische Angebote gehandelt haben könnte, legen Kommentare auf den App-Plattformen nahe. Fall - ob etwa gegen diese Werbeclips vorgegangen worden sei - nur allgemein.
| Regelungsbereich | Situation vor 2021 (GlüStV) | Situation ab 2021 (GlüNeuRStV) |
|---|---|---|
| Werbezeit im TV/Radio | Keine einheitliche bundesweite Regelung | Nur zwischen 21:00 und 06:00 Uhr erlaubt |
| Online-Werbung | Wildwuchs, kaum kontrolliert | Nur für lizenzierte Anbieter erlaubt; strenge Content-Vorgaben |
| Bonusangebote in Werbung | Häufig aggressive Bonuslockungen | Stark eingeschränkt (z.B. maximal 100% bis 1.000€) |
| Sponsoring | Umfassend möglich | Erlaubt, aber keine direkte Werbung an Jugendliche gerichtet |
Diese Form der "Ad Scams" sei bereits bekannt und werde beobachtet.
| Werbekanal | Zielgruppe | Vorteil | Herausforderung |
|---|---|---|---|
| TV & Streaming-Werbung | Breite Masse, 25+ | Hohe Reichweite & Glaubwürdigkeit | Strikte Sendezeitbeschränkungen (ab 21 Uhr) |
| Online-Video (YouTube, etc.) | Jüngere, digitale Zielgruppe | Gezielte Ansprache, Trackability | Strenge Altersverifikation nötig |
| Sport-Sponsoring (Bundesliga) | Sportinteressierte, Männer | Positive Imagetransfer | Kritik von Verbraucherschützern |
| Affiliate-Marketing | Informierte Spieler | Performance-basiert, kosteneffizient | Haftung für Partner-Inhalte |
"Bei Axel Springer gehen wir konsequent gegen diese Art der Nutzertäuschung
Januar 2020
Dem Axel-Springer-Konzern ist das Phänomen bekannt, in der Regel werde Anzeige erstattet. Dass vor Videos auf Youtube ein oder zwei Werbeclips abgespielt werden, ist in den vergangenen Jahren zur Normalität geworden. In den zurückliegenden Wochen wurde dabei immer wieder ein Werbeclip gezeigt, der sich bei genauer Betrachtung als irreführende Fälschung herausstellt: Zu Beginn ist eine Moderatorin des TV-Senders "Welt" zu sehen, die scheinbar einen Nachrichtenbeitrag ankündigt. Eine Tipperin aus Baden-Württemberg habe 42,5 Millionen Euro gewonnen, sagt eine weibliche Stimme. Zu sehen ist eine junge Frau, die sich augenscheinlich freut und vor einem teuren Auto steht.
Was besagt der neue Glücksspielstaatsvertrag?
Außerdem zeigt der Werbespot, wie der Gewinn einer Casino-App in eine Banking-App übertragen wird. Eine männliche Stimme, die zu den Bildern spricht, behauptet, eine Stuttgarterin namens Michelle Denker sei über Facebook auf die App gestoßen und habe mit einem Einsatz von 28 Euro "noch am selben Tag mehr als 42 Millionen Euro gewonnen". Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist genau das: ein Fake. Das Video verwendet echte Ausschnitte aus einer Nachrichtensendung der "Welt"; der ursprüngliche Text der Moderatorin im Studio wurde neu synchronisiert und über die eigentliche Moderation gelegt. Die Einblendung zeigt das Logo der "Welt".
Warum gibt es so viel Glücksspielwerbung für Schleswig-Holstein?
Der animierte Ticker, in dem Nachrichten als Textband durchlaufen, wurde inhaltlich so bearbeitet, dass er zur Geschichte des angeblichen Jackpot-Gewinns passt. Der #Faktenfuchs hat zwei solcher Videos auf Youtube gefunden, die ähnlich aufgebaut sind. Die verwendeten Bilder, sowohl aus dem Studio der "Welt", als auch im angeblichen Beitrag unterscheiden sich etwas, der Sprechertext ist derselbe. Mit derselben Tonspur werden also unterschiedliche, aber sehr ähnliche Casino-Apps beworben. Im Fake-Beitrag einer der vom #Faktenfuchs untersuchten Werbeanzeigen handelt es sich bei der gezeigten Frau, die sich freut, um eine US-amerikanische Influencerin. vor, und zwar so, wie es im Einzelfall am effektivsten ist.
Oktober 2020
Ein User schreibt: "Scam: Natürlich funktioniert das nicht so wie in der unseriösen Werbung". Der #Faktenfuchs hat den Entwickler einer der beworbenen Apps kontaktiert und um Stellungnahme gebeten, jedoch keine Antwort bekommen. Da es sich um mutmaßliche Glücksspiel-Apps handelte, gelten auch juristisch zahlreiche Einschränkungen, insbesondere für Werbung. Rechtsanwalt Martin Bolm von der Wettbewerbszentrale hält die beworbenen Casino-Apps für erlaubnispflichtig. So muss sich laut dem Glücksspielstaatsvertrag der Anbieter zunächst eine Erlaubnis vom Staat holen, bevor er werben darf.
Schließung des Spielkontos
Ist das Glücksspiel zulässig, kann die Behörde Auflagen zur Einblendung bestimmter Warnhinweise machen. Rechtsanwalt Bolm schreibt dem #Faktenfuchs: "Dass – jedenfalls in der Aufnahme, die Sie mir geschickt haben – keine Warnhinweise eingeblendet werden, kann ein Anzeichen dafür sein, dass der Betreiber keine Erlaubnis hat." Die Mail des #Faktenfuchs samt einer Frage zur Genehmigung beantwortete der Entwickler nicht. "Selbst dann, wenn die App ein erlaubtes Glücksspiel wäre, halte ich die Werbung für unzulässig, weil sie eine Nachrichtensendung nachahmt", schreibt Bolm weiter. Der Grund: In Paragraf fünf des Glücksspielstaatsvertrags heißt es: "Werbung, die den Eindruck erweckt, ein redaktionell gestalteter Inhalt zu sein, ist unzulässig." Auch die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder geht davon aus, dass es sich bei den Angeboten um unerlaubtes Glücksspiel handeln dürfte. Die Behörde bündelt die Aufgaben der Länder zur Bekämpfung von illegalem länderübergreifendem Glücksspiel im Internet und der Werbung dafür. Wenn möglich, leiten wir auch zivilrechtliche
Safe-Server für alle Arten von Glücksspiel
Google, das Mutterunternehmen von Youtube, schreibt auf Anfrage des #Faktenfuchs, man sei wegen der Fake-"Welt"-Werbung aktiv geworden. Auf die Nachfrage, welche konkreten Maßnahmen man unternommen habe, geht das Unternehmen nicht ein. Auch auf die Frage, warum die App aus dem Playstore genommen wurde, gibt es keine Antwort. Der Konzern verweist auf die "strikten Regeln", die allgemein im Zusammenhang mit Werbung gelten würden. Dazu gehöre, dass Werbung "klar und ehrlich" sein müsse. Schritte ein", schreibt eine Sprecherin auf #Faktenfuchs-Anfrage.
- Affiliate-Marketing: Provision für vermittelte Neukunden
- Vergleichsportale für Casino-Boni und -Angebote
- Gezielte Suchmaschinenwerbung (SEA) auf Schlüsselbegriffe
- Content-Marketing durch Strategie-Guides und Spielerklärungen
Man sei dazu auch mit den Plattformen sowie auch App-Stores im Austausch.
- Pflicht zum Anzeigen des Risikohinweises "Glücksspiel kann süchtig machen"
- Mindestschriftgröße und Anzeigedauer für Schutzhinweise in TV-Spots
- Verlinkung zu Hilfsangeboten wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
- Sperrsysteme wie OASIS müssen in der Werbung erwähnt werden
- Sofortige Auszahlungen in Schweizer Krypto Casinos
- Beste legale Online-Spielothek in Deutschland: JackpotPiraten
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- Vorhersage von Gewinnchancen bei heutigen Sportwetten
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